Berichte

Gemeinsame Gefahrgutübung der Feuerwehr Mosbach

Am Montag, den 14.04.2008 haben wir eine Geräteübung-Gefahrgut bei der Feuerwehr Mosbach,
Abt. Stadt, durchgeführt. Feuerwehrkameraden unserer Abteilung, die den Lehrgang ABC-Einsatz
an der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal absolviert haben, fungierten an diesem Abend als
Ausbilder. Ziel war es, die Feuerwehrkameraden der Abt. Stadt auf eine gemeinsame
Gefahrgut-Übung im Mai vorzubereiten.

Im ersten Teil des Abends haben wir den Kameraden in einem kurzen Vortrag eine EInführung
in die FwDv 500 gegeben. Schwerpunkt war dabei die GAMS-Regel, eine an unsere Feuerwehr
angepasste Aufgabenverteilung und einen Überblick über die möglichen Einsatztaktischen
Maßnahmen im Gefahguteinsatz.

Im zweiten Teil des Abends wurden die Feuerwehrkameraden der Abt. Stadt auf 3 Stationen
aufgeteilt, um einen ersten Einblick in die Tätigkeiten eines ABC-Gefahrgut-Zuges zugeben:

Station 1: Messen im ABC-Einsatz
Station 2: Anziehen von CSA
Station 3: Aufbau einer Pumpenstrecke

  • 01Messen
  • 02CSA
  • 03Pumpe

Am Donerstag den 08.05.2008 fand dann unsere gemeinsame Gefahrgut-Übung statt, bei der die
Abt. Stadt die Sicherungsaufgaben übernahmen und im späteren Verlauf die CSA-Trupps unserer
Abteilung im Gefahrenbereich unterstützen. 

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Übung Jugendherberge Neckarelz

Lage: In einem Zimmer der Jugendherberge ist es gegen 19:00 Uhr durch einen technischen Defekt an einem Elektrogerät zu einem Entstehungsbrand gekommen. Drei Jugendliche haben in diesem Zimmer einen Erholungsschlaf abgehalten („Tag war sehr anstrengend“) und sind durch die Rauchgase bewusstlos geworden. Ihr Fehlen wurde durch die Betreuer bereits registriert. Der Rauch aus dem Zimmer wurde von anderen Bewohnern bemerkt und ein Handmelder im Treppenhaus betätigt. Bei der Evakuierung wurde in der Hektik allerdings die Tür zum Treppenhaus offen gelassen, deshalb hat sich der Rauch beim Eintreffen der Feuerwehr bereits bis im 2.OG des Treppenhauses ausgebreitet. Drei Bewohner über der Hausmeisterwohnung sind deshalb ebenfalls in Ihren Zimmern eingeschlossen und machen sich auf der Innenhofseite lauthals bemerkbar. Ihr Zimmer ist zur Zeit noch rauchfrei.
 
Ablauf: Der ELW fährt über das Elzstadion an, da der Zugang zur BMZ nur von dieser Seite aus erfolgen kann. Von der BMZ aus begeben sich der Zugführer und der Melder in den Innenhof um sich anhand der Laufkarte zu orientieren. Im Innenhof wartet bereits der Hausmeister und wird sofort vom Zugführer befragt. Der Melder geht laut Laufkarte zum Seiteneingang und erkundet das Treppenhaus. Die sichtbaren Personen im Innenhof werden beruhigt. Der Zugführer entschließt sich zur Abschnittsbildung:

1.Abschnitt (LF16/12 und TSF )

  • Aufbau einer Wasserversorgung
  • Menschenrettung über das Treppenhaus
  • Stellen eines Sicherungstrupps.
  • Belüften.
  • Anleiterbereitschaft mit der Schiebeleiter.

2.Abschnitt (DLK23/12 und TLF8/18 )

  • Menschenrettung über den Korb.
  • Aufbau einer Riegelstellung zum anderen Gebäudeteil.

 

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Sicherheit und Gasversorgung

Einen interessanten Tag zum Thema Gasversorgung konnten die beiden Abteilungen Stadt und Neckarelz-Diedesheim beim Saar Ferngas Transport in Homburg erleben.  Um 6:30 Uhr hieß es Abfahrt am Gerätehaus. Nach Ankunft gegen 9:00Uhr in Homburg, wurden zunächst theoretische Grundlagen zum Thema Gasversorgung vorgestellt.
Hr. Kükkenbaum berichtete über das Saar Ferngasnetz, das sich in  Ost-West Richtung über eine Strecke von ca. 1700km erstreckt. Weiter wurde der Einsatz von Erdgas im häuslichen, industriellen und verkehrstechnischen Bereich dargestellt.
Ein interessanter Aspekt, der hierbei aufkam war die Tatsache, dass eine der zahlreichen Hauptleitungen, welche für die europäische Erdgasversorgung eingesetzt wird, pro Stunde eine Energie transportiert, wie sie normalerweise 2-3 Automkraftwerke liefern.
Im zweiten theoretischen Teil referierte Herr Jung von der Berufsfeuerwehr Saarbrücken über die Eigenschaften von Erdgas. Dieses ist von Natur aus farb- und geruchslos und bekommt erst durch die Odorierung mit einem Geruchsstoff seinen eigentlichen Geruch. Besonders interessant, aus Feuerwehrsicht, waren die Berichte, die Herr Jung aus dem Alltag der Berufsfeuerwehr zum Thema beitrug. Weiter bekam man einen tieferen Einblick in die physikalischen Eigenschaften des Erdgases sowie verschiedener im Haus gebräuchlicher Installationen.

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