Berichte

Gefahrgutübung am 28.05.2011

Eine auslaufende Flüssigkeit nach einem Verkehrsunfall wurde gemeldet. Bei einer ersten Erkundung stellte sich heraus, dass noch Personen im Fahrzeug eingeklemmt sind. Weiter konnte festgestellt werden, dass es sich um einen Gefahrstoff mit der Gefahrennummer 338 handelt.

Glücklicherweise handelte es sich bei diesem Szenario nur um eine Übung, welche am Samstag, den 28.05.2011 auf dem Firmengelände der BRN stattfand. Zusammen mit der Abteilung Mosbach Stadt rückten die Fahrzeuge der Abteilung Neckarelz-Diedesheim an, die zusammen den Gefahrgutzug der Feuerwehr Mosbach bilden.

Während die Mannschaft des ELW die Eigenschaften des Stoffes ausfindig machte, wurden bereits die ersten Trupps unter CSA ausgerüstet.
Das primäre Ziel lag auf der patientengerechten Rettung der verunfallten Personen.
Da es sich bei dem auslaufenden Stoff um eine brennbare Flüssigkeit handelte wurde durch die Mannschaft des TLF 16/25 der dreifache Brandschutz sichergestellt.
Die Mannschaft des TSF / TLF8/18 baute währenddessen den Dekonplatz auf, sodass eine Dekontermination erfolgen konnte. Nachdem die Personen aus dem verunfallten Fahrzeug befreit wurden, wurde mit zwei Trupps unter CSA das Leck mittels Leckdichtkissen abgedichtet. Hierbei konnten die CSA Träger ihr  erlangtes Wissen unter realistischen Bedingungen zeigen.

An einem zweiten Leck wurde die Auffangwanne untergestellt und mittels Handmembranpumpe das ausgelaufene Medium zurück in den Tank gefüllt.

 Link  zur Gallerie der Abteilung Mosbach Stadt 

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Multifunktions-Fahrzeug in Dienst gestellt

Multifunktions-Fahrzeug in Dienst gestellt

( Bericht der Rhein-Neckar-Zeitung vom 20.10.2010)
Unser herzlicher Dank für den Artikel und die Fotos geht an Markus Slaby von Markus Slaby Media

Die Freiwillige Feuerwehr Mosbach, Abteilung Neckarelz-Diedesheim, erhielt einen neuen Einsatzleitwagen für 81 000 Euro


Neckarelz-Diedesheim.(ms) Die Freiwillige Feuerwehr Mosbach in der Abteilung Neckarelz-Diedesheim konnte einen neuen Einsatzleitwagen in Dienst stellen. Modernste Kommunikations und Führungsmittel sollen den Einsatzerfolg auch bei größeren Schadenslagen gewährleisten.

Sichtlich freute sich Abteilungskommandant Thomas Heck über die vielen Gäste in der voll besetzten Fahrzeughalle in Neckarelz, darunter Oberbürgermeister Michael Jann, Bürgermeister Michael Keilbach, Erster Landesbeamter Martin Wuttke sowie Kreisbrandmeister Rainer Dietz. Ebenso begrüßte Heck Feuerwehrkameraden der benachbarten Wehren und die Vertreter der befreundeten Hilfsorganisationen und der Polizei. 1990 wurde der bisherige Einsatzleitwagen für rund 70 000 DM angeschafft. 20 Jahre später steht nun mit dem neuen Einsatzleitwagen ein 81 000 Euro teures Auto auf dem Hof, an dessen Finanzierung sich neben der Stadt Mosbach, auch der Landkreis und das Land beteiligt hat. Das multifunktional einsetzbare Feuerwehrfahrzeug steht laut Heck sowohl der Abteilung Neckarelz-Diedesheim und dem Gefahrgutzug des Neckar-Odenwald-Kreises als Kommando und Führungsfahrzeug als auch als Mannschaftstransporter oder als Fahrzeug zum Transport kleinerer Gerätschaften zur Verfügung. Der neue Einsatzleitwagen verfügt über mehrere Funkgeräte, einen Laptop, Telefon und Faxgerät sowie Einsatzpläne, um auch größere Einsätze effektiv zu steuern. Ein sogenannter "PowerMoon", eine spezielle Beleuchtungseinrichtung für Einsatzstellen, ist ebenso untergebracht. Auch ein Messgerät zum Erfassen radioaktiver Strahlung und eines für explosionsfähige Gasgemische steht zur Verfügung. Um zukünftig auf große Einsätze noch schlagkräftiger reagieren zu können, wünschte sich Heck den Aufbau einer Führungsgruppe innerhalb der Freiwilligen Feuerwehr Mosbach und appellierte an alle Abteilungen, sich mit Personal und Know how einzubringen. Seine Anerkennung sprach OB Jann allen Feuerwehrkräften aus, insbesondere vor dem Hintergrund des jüngsten Großbrandes in der Mosbacher Altstadt vom 12. Oktober (wir berichteten). Er lobte die gute Zusammenarbeit und hob hervor, dass bei diesem Brandfall beide Drehleitern der Mosbacher Feuerwehr im Einsatz waren. Diakon Erich Luffer spendete dem Fahrzeug den kirchlichen Segen.

Im Rahmen des Festaktes, der vom Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Mosbach umrahmt wurde, zeichneten der stv. Kreisbrandmeister Erich Wägele, OB Michael Jann, Erster Landesbeamte Martin Wuttke, stv. GesamtkommandantWolfgang Karch, Kreisbrandmeister Rainer Dietz und Abteilungskommandant Thomas Heck zudem zwei verdiente Freiwillige aus: Ehrenabzeichen erhielten Wilfried Seitz für 40 Jahre und Michael Johmann für 25 Jahre bei der Feuerwehr.
 
OB Jann und Kreisbrandmeister Rainer Dietz sicherte den Wehrmännern zu, dass sie auch weiterhin ein offenes Ohr für deren Anliegen haben werden und für die aktuell bestehenden Probleme (Ausund Umbau des Gerätehauses in Neckarelz, Drehleiter der Abteilung Neckarelz-Diedesheim) Lösungen gefunden werden, die allen gerecht werden.


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