Wohnungsbrand


Brandeinsatz
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Einsatzort Details

Zwingenburgstraße
Datum 01.01.2019
Alarmierungszeit 00:10 Uhr
Alarmierungsart Funkmeldeempfänger
eingesetzte Kräfte

Abt. Neckarelz-Diedesheim
Rettungsdienst
Abt. Mosbach-Stadt
sonstige Kräfte
Fahrzeugaufgebot   ELW  LF 16/12  LF 10/6  DLK 18/12  Rettungswagen  KdoW  MTW 1 (MOS)  LF 20/16 (MOS)  TLF 16/25 (MOS)  DLK 23/12 (MOS)  KdoW (MB GL-E)  Polizei  NOK 1

Einsatzbericht

Das neue Jahr 2019 begann ähnlich spektakulär, wie das Alte geendet hat. Zum Anstoßen blieb daher keine Zeit. Kurz nach Mitternacht wurde die Abteilung Neckarelz-Diedesheim zu einem Brand in der Zwingenburgstraße alarmiert. In einem Mehrfamilienhaus kam es zu einem Wohnungsbrand in der obersten Etage. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle schlugen bereits hohe Flammen aus einem Fenster und die meisten Bewohner waren im Freien. Zur Unterstützung wurden nun auch die Kameraden der Abteilung Stadt nachalarmiert. Umgehend wurde ein Trupp unter Atemschutz mit einem C-Rohr in den Innenangriff geschickt, die Drehleiter in Stellung gebracht und die Wasserversorgung zu den beiden Löschfahrzeugen hergestellt. Die Brandwohnung wurde vor dem Betreten mit einem mobilen Rauchverschluss gesichert, sodass nur wenig Brandrauch in das Treppenhaus gelangen konnte. Um den Effekt zu verbessern wurde parallel ein Überdrucklüfter gestellt. Der erste Trupp im Innenangriff konnte schnell den hauptsächlichen Brandherd lokalisieren und das Feuer ablöschen. Durch die bereits sehr hohen Temperaturen in der Wohnung, kam es in allen Räumen der Wohnung zu kleineren Bränden und Glutnestern die ebenfalls abgelöscht wurden. Dazu kam ein zweiter Trupp mit der Wärmebildkamera und einer weiteren C-Leitung zum Einsatz. Mittlerweile waren auch Teile der Deckenelemente ausgebrannt und zum Dachboden hin offen. Der dritte Trupp ging daher mit einem weiteren C-Rohr über eine Revisionsleiter in den Dachboden um dort entstandene Glutnester zu beseitigen. Auch im Nachgang wurden immer wieder Trupps unter Atemschutz eingesetzt um bis zum Einsatzende alle glimmenden oder heißen Stellen beseitigt waren. Nach über drei Stunden konnte dann die Einsatzstelle wieder verlassen werden.